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Schulmanagement / Anne-Frank-Grundschule Freiburg

Schulmanagement

Im von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projekt "Schulmanagement" arbeiteten 12 Schulen (davon 9 aus Freiburg und drei aus Titisee-Neustadt) zusammen mit Schulverwaltung und Schulträger an einem Schulentwicklungsprojekt.

Das Projekt der Anne-Frank-Grundschule jieß und heißt: "Sprachräume öffnen - Kompetenzen erweitern"

Auslöser für dieses Projekt:
SEIS-Erhebung 2011: die Auswertung ergibt, dass das Kollegium mit den erreichten Sprachkompetenzen vieler Kinder nicht zufrieden ist. Auch die VERA-Ergebnisse deuten in diese Richtung.
Gründe hierfür vermuten wir im hohen Migrationsanteil der Schule sowie im hohen Anteil bildungsferner Elternhäuser.

Ziel:  
Wir entwickeln ein durchgängiges Rahmenkonzept für Sprachbildung im mündlichen und schriftlichen Bereich das auf die spezifische Situation der Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Grundschule abgestimmt ist.
Das Konzept lag im Sommer 2013 in schriftlicher Form vor und ist von den Gremien der Schule mit großer Mehrheit verabschiedet. Teile davon sind bereits lebendig umgesetzt.

Wie ist zu erkennen, ob wir unser Ziel erreicht haben?
Wir gehen im Schulalltag in allen Fächern bewusst, kompetenzorientiert und lustvoll mit Sprache um und leben eine veränderte Lernkultur. Diese wird sichtbar:

  • in der Organisation von Unterricht (Wie können Ressourcen effektiv/ anders genutzt werden? Teambildung?)
  • im individuellen Blick auf das Kind
  • in der Raumorganisation (Umgestaltung der Vorzonen, der Klassenräume, ...)
  • in der Ausstattung (Möbel und Material)
  • in der Personalentwicklung der Kolleg/innen

Was ändert sich durch das Projekt?

  • bessere Lernergebnisse der Kinder
  • erhöhte Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler für die weiteren Lernwege
  • höhere Arbeitszufriedenheit des Kollegiums
  • geringerer Krankenstand durch höhere Arbeitszufriedenheit
  • bessere Integration aller Kinder
  • positivere Verankerung und Wertschätzung der Schule im Stadtteil


Welche Risiken sehen wir?

  • Das Kollegium zieht nicht mit (Eintrittswahrscheinlichkeit sehr gering, da in alle Prozesse, beginnend beim Antrag, einbezogen, weiterhin transparent sein)
  • Überlastung des Kollegiums (Eintrittswahrscheinlichkeit gegeben, gegensteuern durch Durchführung innerhalb der bestehenden Strukturen)
  • Finanzielle Ressourcen des Schulträgers eng begrenzt, Raumkonzept kann nicht umgesetzt werden (Eintrittswahrscheinlichkeit: ?)
  • Finanzielle Ressourcen des SSA sehr beschränkt, Fobi-Konzept kann nicht umgesetzt werden. (Eintrittswahrscheinlichkeit: ?)
  • Personelle Ressourcen der Schulverwaltung beschränkt, keine weitere Ressourcenzuweisung möglich. (Eintrittswahrscheinlichkeit: ?)

Zum Ende des Schuljahres 2012/2013 lag das Konzept vor, im Schuljahr 2013/2014 konnten die notwendigen Umbaumaßnahmen und die Beschaffung von Möblen realisiert werden, so dass mit dem Schuljahr 2014/2015 das Projekt in drei Klassen realisiert wird. Die Ergebnisse werden sukzessive in das Kollegium hineingetragen und sollen in immer mehr Klassen umgesetzt werden.